Stefan Beuse liest aus »Alles was du siehst«:
Do, 12. März 2009 20:00 Uhr Leipzig Moritzbastei Sa, 14. März 2009 20:30 Uhr Leipzig Werk2 Di, 17. März 2009 20:00 Uhr Hamburg Uebel & Gefährlich Do, 19. März 2009 21:00 Uhr Hamburg Hafenbahnhof So, 29. März 2009 16:00 Uhr Hamburg Baderanstalt Mi, 01. April 2009 22:30 Uhr Hamburg 439 Mo, 06. April 2009 20:00 Uhr Berlin Brotfabrik So, 26. April 2009 16:00 Uhr Hamburg Zinnschmelze Mi, 27. Mai 2009 20:00 Uhr Hamburg Literaturzentrum Do, 04. Juni 2009 20:00 Uhr Hamburg Hasenschaukel Mo, 08. Juni 2009 20:00 Uhr Hamburg Literatur Altonale Mi, 19. Aug. 2009 21:00 Uhr HH-Bergedorf Belami Do, 29. Okt. 2009 20:00 Uhr Georgsmarienhütte Villa Stahmer Do, 04. Feb. 2010 19:30 Uhr Hamburg, HAM.LIT Uebel & Gefährlich Mo, 14. Juni 2010 20:00 Uhr altonale, Hamburg Do, 17. Juni 2010 20:00 Uhr Maritim Seehotel, Timmendorfer Strand
(weitere Termine folgen)
Wo verlaufen die Grenzen zwischen Raum und Zeit, Tod und Leben, Traum und Wirklichkeit?
Ein Ghostwriter und Biograph reist in ein amerikanisches Universitätsstädtchen, um die Geschichte eines Mannes aufzuschreiben, von dem er bislang kaum mehr kennt als ein verschwommenes Foto. Sein vermeintlicher Auftraggeber entzieht sich ihm, doch die Bewohner des Hauses, in dem er untergebracht ist, behandeln ihn als einen der Ihren.
Sie verhalten sich ebenso rätselhaft wie Ned, der heimlich ein Mädchen beobachtet, zu dem er sich auf unerklärliche Weise hingezogen fühlt. Er kündigt seinen Job und widmet seine Tage fortan nur noch der Erforschung ihres Lebens. Bis er entdeckt wird und in Gefahr gerät.
Die Zwillinge Aaron und Lia Singer, von ihrer Mutter vernachlässigt und von ihrem Vater missbraucht, flüchten in eine Welt der Geschichten und Bilder. Eines Tages fliehen sie tatsächlich: in die Wälder, zu einer Hütte an einem See, wo sie allein mit sich sind. Doch bald verwandelt sich auch die Natur in eine Bedrohung.
Was sich in Stefans Beuses außerordentlich spannend und suggestiv geschriebenem neuen Roman »Alles was du siehst« zunächst wie drei ganz verschiedene Erzählstränge liest, wird zunehmend und immer raffinierter zu einer großen Geschichte über das Wesen der Identität und die geheimnisvollen Kräfte, die Menschen zueinander finden lassen. Mehr und mehr ergänzen sich die Teile zu einer einzigen Biographie. Aber wessen?
Mit seiner klaren, souverän gehandhabten Sprache, seinen poetischen Bildern und den atemberaubenden Szenenwechseln entwickelt dieser glänzende Roman einen geradezu magischen Zauber. |